24.08.26 – ITMA 2027 — read English version
ITMA 2027: 1500 Aussteller gebucht
Trotz geopolitischer Unsicherheiten und eines herausfordernden globalen wirtschaftlichen Umfelds meldet die ITMA 2027 eine starke frühe Resonanz.
Frühe Zusagen, klare Struktur
Mehr als 1.500 Unternehmen aus 43 Ländern haben ihre Teilnahme bereits gesichert. Die Messe findet vom 16. bis 22. September 2027 auf dem Messegelände Hannover statt.
Mit dem jetzt veröffentlichten Sektorenplan konkretisiert der Veranstalter die Hallenbelegung für 2027. Geplant sind 12 Hallen mit zusammen über 180.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Der Plan umfasst 20 Sektoren entlang der textilen und konfektionstechnischen Wertschöpfung – von Spinnen bis Ausrüstung – sowie Software und Automation, Recycling sowie Fasern, Garne und Stoffe. Die Besucherregistrierung soll im März 2027 öffnen; der bestätigte Hallenplan soll Ausstellern und Besuchern frühzeitig Orientierung für die Planung geben.
Wer bucht Fläche – und aus welchen Märkten
CEMATEX, das europäische Komitee der Textilmaschinenhersteller mit neun nationalen Verbänden, tritt weiterhin als Eigentümer von ITMA auf. Hersteller, die durch diese neun Verbände vertreten sind, stellen laut Mitteilung 43 Prozent aller Anmeldungen und mehr als 60 Prozent der bislang gebuchten Ausstellungsfläche. Außerhalb Europas entfallen mehr als 50 Prozent der Anmeldungen und rund 40 Prozent der gebuchten Fläche auf Hersteller aus anderen Regionen. Bei der internationalen Beteiligung führt China, gefolgt von Indien, der Türkei und Japan.
Innovation, Nachhaltigkeit, Start-ups
Zu den flächenstärksten etablierten Bereichen zählen Spinning, Nonwovens, Weaving, Knitting, Finishing, Printing und Garment Making. Daneben sind Research & Innovation, Services, Recycling, Fibres, Yarns & Fabrics, Software & Automation sowie das von CEMATEX finanzierte Start-Up Valley eingeplant. Für das Start-Up Valley haben sich laut PM 64 junge Unternehmen beworben; vorgesehen sind 20 Ausstellungsplätze.
Als Schwerpunkte nennt ITMA 2027 unter anderem Advanced Materials, Automation und die digitale Zukunft, Nachhaltigkeit und und Kreislaufwirtschaft sowie Fertigungsmethoden, bei denen der Mensch im Vordergrund steht.




