18.08.26 – Neues Format — read English version

Performance Days startet „Sustainability Exchange“

Performance Days will mit einer „Sustainability Exchange“ Marken, Lieferanten und Lösungsanbieter über das reine Sourcing hinaus vernetzen. Das neue Format startet am 13. Oktober in München.

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Die „Sustainability Exchange“ findet erstmals in München an der bislang größten Ausgabe der Messe statt. © Performance Days

 

Mit der „Sustainability Exchange“ erweitert Performance Days seine Rolle über das Material-Sourcing hinaus. Das Format ist als eigener Bereich angekündigt, in dem Know-how, Innovationen und praxisnahe Lösungen zusammenkommen sollen, um die „Sustainability Transition“ der Textilindustrie zu unterstützen.

Anna Schuster, Head of Sustainability bei Performance Days, macht deutlich, dass Nachhaltigkeit aus ihrer Sicht kein Nischenthema mehr ist: Es betreffe Unternehmen, Produkte und Supply Chains insgesamt. Wer sich im sich wandelnden Sustainability-Umfeld orientieren wolle, müsse die richtigen Akteure an einen Tisch bringen. Entsprechend ist der neue Treffpunkt für Sustainability-Profis entlang der Wertschöpfungskette positioniert, an dem Brands, Lieferanten und Lösungsanbieter Herausforderungen gemeinsam bearbeiten sollen, statt sie isoliert anzugehen. Das Debüt findet parallel zur bislang größten Ausgabe der Performance Days statt. Erstmals wird die Veranstaltung auf drei Ausstellungshallen ausgeweitet (A4–A6).

Regulatorische Anforderungen mit praktischen Lösungswegen verbinden

Das neue Formats soll Unternehmen dabei unterstützen, gesetzliche Vorgaben in die Praxis zu übersetzen. Performance Days verweist dabei auf neue Regelwerke wie ESPR, den Digital Product Passport und EUDR, die globale Lieferketten verändern und Nachhaltigkeit zunehmend zu einem strategischen Geschäftsthema machen.

Regulatorische Anforderungen sollen mit praktischen Lösungswegen verbunden werden – über Organisationen, die in Zertifizierung, Compliance, Kreislaufwirtschaft, Rückverfolgbarkeit und Responsible Sourcing arbeiten.

Erste Teilnehmer

Zu den ersten bestätigten Teilnehmern zählen bluesign, Control Union, Fashion for Good, Global Standard, Hohenstein, Retrakt und China Textile Recycling.

Zum Programm gehören außerdem eine Sustainability Stage, die sich den neuesten europäischen und internationalen regulatorischen Entwicklungen, Biodiversität als unternehmerische Chance, zirkulären Textilsystemen, Innovationen im Bereich biosynthetischer Materialien, Nachhaltigkeitsdaten, Reparierbarkeit und Verbraucherkommunikation widmet. Ergänzend gibt es Workshop Tables sowie einen on-site Repair Service von Second Ascent, bei dem beschädigte Kleidungsstücke vor Ort professionell repariert werden können.