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21.08.15 — read English version

Cotton USA: „I love my Cotton“

Mit einer neuen Werbekampagne will Cotton USA seine Kunden und Verbraucher noch stärker auf die herausragende Qualität von amerikanischer Baumwolle aufmerksam machen. Auch die aktuellen und wie immer hochinteressanten Entwicklungen auf dem Baumwollmarkt stellte Cotton USA jüngst vor.

Die neue Kampagne von Cotton USA „I love my Cotton“ Photos: Cotton USA

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Cotton USA: „I love my Cotton“
 
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Ein T-Shirt aus reiner Baumwolle fühlt sich gut an und liegt gut auf der Haut. Weich, geruchsneutral und selbst nach der zehnten Wäsche noch in Form. Doch weiß der Endverbraucher auch woher die Baumwolle für das neu erstandene Oberteil kommt? Und vor allem interessiert es ihn und ist er bereit, etwas mehr Geld für hochwertige Qualität zu bezahlen?

„Die großen Hersteller zeigen viel zu selten offen, dass sie zum Beispiel amerikanische Baumwolle verwenden. Wenn sie auf ihre Schilder im Shirt „Cotton USA“ schreiben, fürchten sie um große Kampagnen von Umweltschutzorganisationen, die sofort sämtliche Produktionsschritte überprüfen, ob wirklich nur amerikanische Baumwolle verwendet wurde. Sie haben Angst vor schlechter Reputation“, sagt Edelgard Baumann von Cotton USA in Deutschland.

Dabei würde sich ihrer Ansicht nach mehr Mut zur Kennzeichnung lohnen: Sowohl amerikanische als auch deutsche Verbraucher wären bereit, mehr für Baumwolle in Kleidung zu bezahlen, wie dies aktuelle Zahlen, die Cotton USA jetzt vorgelegt hat belegen: 69 Prozent der Amerikaner empfinden Baumwolle als die angenehmste Faser. 57 Prozent der Deutschen sind sogar verärgert, wenn in T-Shirts Kunstfasern die Baumwolle ersetzt. Größtes Hindernis auf dem Markt bleibt China. „China hat eine Riesenmenge an hochpreisig eingekaufter Baumwolle und forciert und subventioniert dennoch zusätzlich die Polyesterproduktion im eigenen Land, was der Baumwolle nicht hilft“, weiß Baumann.

Überhaupt ist der globale Baumwollmarkt ein hartes Pflaster. 70 Prozent der weltweiten Baumwolle wird in nur vier Ländern produziert: Pakistan, USA, Indien und China. Gleichzeitig ist China Spitzenreiter im weltweiten Import von Baumwolle. Das Reich der Mitte produzieren also nicht nur selbst, sondern kauft auch noch ein. Das Ergebnis ist ein Riesenberg von Baumwolle, die nicht genutzt wird. Hinzu kommt, dass in den letzten fünf Jahren weltweit immer mehr Baumwolle produziert als letztendlich verbraucht wurde. Baumwolle gibt es also reichlich, 110 Millionen Ballen lagern weltweit in den Depots, mehr als die Hälfte davon in China.

Gleichzeitig sinkt der Baumwollverbrauch in den Spinnereien und steigt der Polyesterverbrauch seit nunmehr 15 Jahren kontinuierlich. Dementsprechend wird ein Rückgang der globalen Produktion von Baumwolle erwartet – auch dies ist eine Entwicklung, die seit einigen Jahren fortschreitend zu beobachten ist.

Um nun den eigenen Markt zu stärken und die Kunden und Verbraucher von amerikanischer Baumwolle zu überzeugen, setzt Cotton USA darauf zu zeigen, wie vielseitig Baumwolle im Alltag eingesetzt wird, egal ob im Jeanshemd, der Jogginghose oder dem Bettlaken. Looks gibt es für jede Persönlichkeit. Dafür hat sich Cotton USA die renommierte New Yorker Agentur AR und die argentinische Fotografin Paola Kudacki ins Boot geholt. Ganz besonders viel Wert legen die Amerikaner auf die Qualität ihrer Baumwolle, „der einzigen Qualitätsmarke, die für Reinheit der Faser, Qualität der Stoffe und Verantwortung für den Planeten steht“, sagt Dahlen Hancock, Baumwollfarmer und Präsident des Cotton Council International (ICC), der Vereinigung aller Baumwollproduzenten der USA.

Für die Reinheit der Faser sorgt vor allem die maschinelle Ernte der Pflanzen. „In anderen Ländern wird noch per Hand geerntet. Die Arbeiter tragen dort oft Polyesterkleidung und die winzigen Fasern können sich mit den Baumwollfasern vermischen“, informiert Edelgard Baumann. Dieses Detail klingt banal, doch können die Polyesterfasern durchaus für Verunreinigungen sorgen und später im Endprodukt sichtbar sein. Auch der Umweltschutz spielt eine entscheidende Rolle: Kunden legen zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz. Sie wollen nicht nur wissen, was sie essen oder trinken sondern auch, was sie am Leib tragen. Der emotionale Slogan „I love my Cotton“ der neuen Kampagne soll direkt das Bewusstsein der Verbraucher ansprechen und die Bindung an Produkte mit amerikanischer Baumwolle stärken. Denn amerikanische Baumwolle ist nicht nur gut, sondern auch wunderschön, wie die neue Kampagne zeigt.

[Uli Spinrath]

[ www.cottonusa.org]