18.12.19 – Bedarfsgerecht und nachhaltig produzieren — read English version

Lectra auf der Munich Fabric Start

Lectra präsentiert vom 4. bis 6. Februar innovative Lösungen für Nachhaltigkeit, Personalisierung und On-Demand auf der Munich Fabric Start 2020.

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Fashion on Demand für bedarfsgerechte Produktion © Lectra

 

Weltweit geht der Trend zu Individualisierung, On-Demand und kurzen Lieferzeiten – geprägt von der Generation der Millennials. Die Generation Internet ist die treibende Kraft hinter dem Wandel. Auch der Anspruch an nachhaltige Ware und Produktion wird immer höher – die Vernichtung von Kleidung im Wert von mehreren Milliarden Euro jährlich wird nicht mehr akzeptiert. Das sieht man auch an den Reaktionen der großen Modeunternehmen: Ralph Lauren hat vor Kurzem seinen ersten Chief Sustainability Officer ernannt oder Inditex hat in seinem Verwaltungsrat einen Nachhaltigkeitsausschuss eingerichtet, der die Richtlinien der Gruppe verfolgen und die Supply Chain überwachen soll.

Auf der Munich Fabric Start informiert Lectra über seine Technologie-Lösungen für bedarfsgerechte und nachhaltige Produktion.

Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Modeunternehmen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, benötigen einen Überblick über die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer globalen Supply Chain. Mit einer transparenten Wertschöpfungskette können die Unternehmen klügere Entscheidungen treffen, die sich nicht nur positiv auf das Geschäft, sondern auch auf die Umwelt auswirken.

Einer Studie von McKinsey besagt, dass „eine echtzeitnahe, vollständig transparente Supply Chain das Leistungsmanagementsystem der nächsten Generation sein wird.” Durch das Verfolgen der Abläufe in Echtzeit sind Unternehmen in der Lage, ihre Geschäftstätigkeit und Dienstleistungen entsprechend anzupassen, neue Ertragsmodelle zu entwickeln und sich dem Trend von Nachhaltigkeit als Quelle neuer Wertschöpfung anzuschließen.

On-Demand-Produktion

Zudem gilt es mit bedarfsgerechter Fertigung Ausschussware zu vermeiden und nur das zu produzieren, was die Kunden wirklich kaufen. Unternehmen versuchen daher, die Produktion deutlich näher an die Nachfrage zu bringen. Zalando oder Amazon arbeiten an Lösungen, die Mode innerhalb von sechs Wochen auf die Straße zu bringen. Und Made-to-Order bzw. Made-to-Measure werden künftig verstärkt Auftrieb durch Augmented Reality-Technologien, etwa für die Anprobe zuhause, bekommen.

Das On-Demand Modell wie Fashion on Demand von Lectra will die Lücke zwischen Unternehmen, ihren Zulieferern und Kunden schließen und dadurch Initiativen für Nachhaltigkeit und Transparenz stärken. Durch das Zusammenrücken der globalen Supply Chain können Unternehmen hochkarätige Zulieferer wählen und ihre Bemühungen für „Zero-Waste“ in der gesamten Wertschöpfungskette koordinieren. Fashion-Brands können die Materialeffizienz anhand von Produktdaten verbessern, wodurch wiederum der Energie- und Wasserverbrauch reduziert wird.

Indem Produktion und Nachfrage genau aufeinander abgestimmt werden, bringen Unternehmen die richtige Ware, in der gewünschten Menge, auf den Markt und können die Möglichkeiten des Nearshorings nutzen. Voraussetzung für die Produktion von individualisierter Mode in Kleinserien sind Echtzeitanalysen von Marktdaten und im Anschluss eine schnelle Umsetzung mit einer agilen Fertigungskette.

Um mehr über Lectras Lösungen Fashion on Demand oder Kubix Link – eine kollaborative Plattform zur Verwaltung von Echtzeitdaten – zu erfahren, vereinbaren Sie bei Lectra einen Termin auf der Munich Fabric Start im Keyhouse, H5, 18.