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28.04.17 – Texprocess 2017 — read English version

Gertsch Consulting & Mode Vision: Individualisierte Bekleidung & Industrie 4.0

Die Gertsch Consulting & und Mode Vision hat einige interessante Neuerungen für ihre Plattform „Pod – Pattern on Demand“ verwirklicht.

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Gertsch Consulting & und Mode Vision wartet zur Texprocess 2017 mit einigen interessanten Neuerungen für ihre Plattform „Pod – Pattern on Demand“ auf (Photo: Gertsch Consulting)

 

Speziell wenn es darum geht, individualisierte Bekleidung nach Maß herzustellen, sind vollautomatisierte Prozesse gefordert, um Losgrößen mit einem Stück sicher, schnell und „on-demand“ fertigen zu können.

So können Kunden mit einem bereits bestehenden Webshop auf eine neu entwickelte funktionsorientierte Programmierschnittstelle (API) zurückgreifen, um den „3D-Pod-Konfigurator“ – mit welchem ein Kunde als Co-Designer sein Bekleidungsteil zusammenstellen kann – in ihrem eigenen Webshop (z.B. Magento) zu platzieren. Dies bietet im Wesentlichen die Vorteile, dass so bald ein Auftrag im Webshop in den Warenkorb gelegt wird, dieser auch parallel im „Pod – Pattern on Demand“ System einfließt und dass kein manueller Artikel-Abgleich auf zwei verschiedenen Systemen gemacht werden muss, da der Webshop sämtliche Daten vom „Pod»“-System beziehen kann.

Auch der eigene Webshop wurde mit weiteren Funktionen im Bereich CMS und Social-Media ergänzt. Zudem ist es auch möglich ohne Webshop zu starten und die Aufträge direkt in das „Pod“-System einzupflegen. Dies als Option, um es Startups und kleineren Firmen zu erlauben, zu einem erschwinglichen Preis in dieses Maßgeschäft einzusteigen.

Industrie 4.0

Mehr und mehr interessieren sich Firmen dafür, auch intern ihre Prozesse zu automatisieren. Bis danhin bot „Pod – Pattern on Demand“ dazu schon ein großes Potential. Seit der letzten Texprocess wurden nun weitere Kernfunktionalitäten eingebaut, welche sich vom Webshop bis hin zur automatischen Auslieferung der Schnittbilder durchziehen, um auch die Anforderungen unterschiedlicher Fertigungsstätten zu erfüllen.

Selbstverständlich wird es in Bezug auf Industrie 4.0 noch einige Herausforderungen und Weiterentwicklungen geben, da man hier seitens Industrie und Forschung erst am Anfang einer interessanten Entwicklung steht.

Die enge Zusammenarbeit mit der Firma Software Dr. K. Friedrich aus Viersen, Hersteller der CAD-Software Grafis sowie neu auch mit der Firma Bullmer GbmH „cutting room technology“ aus Mehrstetten machen es möglich, dass Prozessabläufe durchgängig verkettet und automatisiert werden können.

Gertsch Consulting & Mode Vision auf der Texprocess Halle 4.0 Stand D06