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09.08.19 – Weichen sind neu gestellt

Für Lindenfarb geht es weiter

Weichen für Neustart sind gestellt. Die Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu. 220 Arbeitsplätze bleiben erhalten.

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Gerade noch geschafft! Für Lindenfarb geht es erst einmal weiter. © matttilda/stock.adobe.com

 

Sanierungsgeschäftsführer Detlef Specovius, Schultze & Braun, schließt das Verfahren in Kürze ab. Alle 303 Gläubiger der Lindenfarb Julius Probst GmbH & Co. KG, die im Erörterungs- und Abstimmungstermin anwesend waren, haben dem Insolvenzplan zugestimmt. Damit sind die Weichen für einen Neustart des Textilveredlers aus Aalen-Unterkochen gestellt.

Sanierungsgeschäftsführer Detlef Specovius von Schultze & Braun:

„Trotz widriger Umstände zu Beginn des Verfahrens, ist es uns gelungen, den Geschäftsbetrieb des Unternehmens zu stabilisieren. Wir konnten die Kunden überzeugen, Lindenfarb weiter zu beauftragen und zu unterstützen. Sofern keine Rechtsmittel eingelegt werden, kann das Verfahren in Kürze, nach nur fünf Monaten Laufzeit, abgeschlossen werden.“

Positiv stimmt ihn auch, dass künftig strategische Investoren als Gesellschafter die Zukunft des Unternehmens mitbestimmen und man von deren Erfahrungen und Marktkenntnissen profitieren könne.

Die Lindenfarb Julius Probst GmbH & Co. KG hatte im März einen Insolvenzantrag gestellt, nachdem die Auftragseingänge aus dem Automobilsektor aufgrund der Branchenkrise deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Der Fachanwalt für Insolvenzrecht Detlef Specovius wurde im März zum Geschäftsführer berufen. Das Amtsgericht Aalen bestellte für das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung Rechtsanwalt Dr. Tibor Braun von Illig Braun Kirschnek zum Sachwalter.

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