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10.08.16 – Sandler AG — read English version

Neues Produktionsgebäude fertiggestellt

Mit einer 43 Millionen Euro Investition setzt der Vliesstoffhersteller am Standort Schwarzenbach/Saale weiter auf organisches Wachstum und Innovation.

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„Werk 5“ fügt sich harmonisch in die umliegende Landschaft ein (Photo: Sandler AG)

 
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Dr. Christian Heinrich Sandler (links) begrüßt Staatsministerin Ilse Aigner (Photo: Sandler AG)

 

„Die Dynamik der Absatzmärkte hat unsere strategischen Pläne überholt. […] Als unser Werk 4 im Jahr 2011 eingeweiht wurde, bin ich davon ausgegangen, dass wir frühestens in 8 bis 10 Jahren ein weiteres Werk bauen können“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Heinrich Sandler anlässlich der Einweihungsfeier Mitte Juli 2016. Nach nur knapp einem Jahr Bauzeit wurde die neue Produktions- und Lagerhalle „Werk 5“ nun fertiggestellt. Bereits während der Bauphase – ab Dezember 2015 – nahm auch eine neue Fertigungsanlage ihren Platz im Gebäude ein. „Es ist uns gelungen, neue interessante Anwendungsfelder zu erschließen und neu entwickelte Produkte in den Markt einzuführen. Diese Entwicklung forderte eine weitere Vliesstoffstraße, für die wir auch ein neues Werk und ausreichende Lagerflächen bauen mussten. Mit der 43 Mio. EUR Investition werden 40 neue qualifizierte Arbeitsplätze in Schwarzenbach geschaffen.“

Bayerische Staatsministerin gratulierte persönlich

Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gratulierte dem Familienunternehmen zum kontinuierlichen Wachstum der vergangenen Jahre: „Die Firma Sandler ist […] nichts weniger als ein Innovationsmotor, der rund läuft. Hier ist ein topmodernes bayerisches Familienunternehmen auf Wachstumskurs: es baut seine Produktionsstätten aus, es zielt verstärkt auf immer mehr internationale Märkte und – das Wichtigste – es schafft gute Arbeitsplätze in der Region. Das ist ausgezeichnet für das Firmenwohl. Das ist aber auch ausgezeichnet für das Allgemeinwohl. Und da darf dann auch mal von Seiten der Politik Dank gezollt und Anerkennung ausgesprochen werden.“ Die Staatsministerin betonte dabei nicht nur die Stärke der mittelständischen Unternehmen in Bayern, sondern auch den positiven Wandel der deutschen Textilindustrie hin zu technischen Textilien, für den auch die Sandler AG beispielhaft stehe. „Durch die Entwicklung textiler Materialen mit innovativen Funktionen können neue Absatzmärkte für textile Produkte in unterschiedlichsten Branchen erschlossen werden. […] Innovation ist unsere Erfolgsgarantie!“ 

Auch Dr. Hans-Peter Friedrich, MdB, richtete seine Glückwünsche an Dr. Sandler und das Team der Sandler AG und betonte die Verantwortungsbereitschaft der Unternehmensleitung – für die Mitarbeiter und für die Menschen in der Region: „Sandler zeichnet sich nicht nur durch ihre unternehmerischen Leistungen aus, sondern auch durch ihre enge Verbundenheit mit ihrer Heimat.“

Größtes Produktionswerk des Unternehmens

Mit 150 Metern Länge, zuzüglich eines Verladekopfes von 37,5 Metern; 70 Metern Breite und rund 20 Metern Höhe ist das „Werk 5“ das größte Produktionsgebäude der Sandler AG. In den Neubau im Südosten des Firmengeländes investierte Sandler 17 Millionen Euro. Im Untergeschoss werden auf der neuen Vliesstoffstraße bereits seit Mai Materialien für Hygieneprodukte in einer großen Flächengewichtsspanne hergestellt. Die Hybridtechnologie der Fertigungsanlage stellt eine neue Generation in der Vliesstofftechnik dar. In diese Erweiterung der Produktionskapazitäten investierte das Unternehmen weitere 26 Millionen Euro. Im Obergeschoss stehen 10.500 m2 Lagerfläche für Fertigprodukte sowie rund 2.600 m2 Kommissionierzone und Lagerbüros zur Verfügung. Mit einer Farbkonzeption aus Grün-, Gelb- und Blautönen passt sich das neue Werksgebäude harmonisch in die umliegende Landschaft und auch in das Betriebsgelände der Sandler AG ein.

Zeitgleich zum neuen Produktionsgebäude entstand bei der Sandler AG auch ein neues vierstöckiges Verwaltungsgebäude. Bereits im Mai war ein Teil des Teams in die neuen Büroräume „umgezogen“, in denen Sandler auf modernste Gestaltung mit offenem Raumgefühl setzt. Ein Zusammenspiel aus Glas- und Akustiktrennwänden sorgt für eine ruhige, produktive Arbeitsatmosphäre. Dabei sind es die eigenen Vliesstoffe der Sandler AG, die an den neuen Arbeitsplätzen wortwörtlich die Ruhe bewahren: Als Schallabsorber in den Akustiktrennwänden dämpfen Sie die Geräuschkulisse im geschäftigen Büroalltag.

 

 

 

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