09.03.26 – Weltfrauentag: Fokus auf Gleichstellung
Cotton made in Africa stärkt Frauen
Zum Weltfrauentag betont Cotton made in Africa sein Engagement für Gleichstellung. Im Fokus stehen Start-ups von Frauengruppen, Business-Trainings und Initiativen zur Frauengesundheit.
Gleichberechtigter Zugang als fester Bestandteil des Standards
Die Aid by Trade Foundation verankert im Cotton made in Africa Standard klare Vorgaben zur Gleichstellung. Frauen sollen denselben Zugang zu Trainings, Ressourcen und Entscheidungsprozessen erhalten wie Männer. Dieser Ansatz bildet einen zentralen Bestandteil der Arbeit in den Baumwollanbaugebieten und ist darauf ausgelegt, Frauen langfristig zu stärken. Die Organisation stellt dabei heraus, dass Förderung und Beteiligung gezielt miteinander verknüpft sind.
Projekte mit breiter Ausrichtung
Im Rahmen des CmiA Community Kooperationsprogramms werden Initiativen unterstützt, die über den Baumwollanbau hinausreichen. Frauengruppen können kleinere Start-ups entwickeln und erhalten dafür passende Business-Trainings. Auf diese Weise entstehen ergänzende Einkommensmöglichkeiten neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit. Zusätzlich setzt das Programm auf Aufklärungsarbeit innerhalb der Dorfgemeinschaften. Themen wie Frauengesundheit werden über kreative Theaterstücke vermittelt, die Wissen vermitteln und Tabus ansprechen. Laut Stiftung wurden bereits über 100 Frauenclubs und weitere Projekte gefördert.
Verbindung zwischen sozialen Maßnahmen und Anbaupraxis
Die Aid by Trade Foundation betont die Bedeutung dieser Arbeit für die Entwicklung in den beteiligten Regionen. Alexandra Perschau, Head of Standards & Outreach der Aid by Trade Foundation, beschreibt dies so: „Es gehört zum Leitbild von Cotton made in Africa, dass wir uns für eine grundlegende Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Stellung von Frauen stark machen.“ Sie erläutert weiter: „Die Zukunftssicherung des Baumwollanbaus braucht gleiches Einkommen, gleichen Zugang zu Ressourcen und Produktionsmitteln, die Schaffung von ergänzenden Einkommensquellen speziell für Frauen sowie ihre aktive Beteiligung an Maßnahmen und Schulungen. Nur so ist eine resiliente Landwirtschaft denkbar.“
Die Aussagen der Organisation verdeutlichen, wie wichtig die Stärkung von Frauen für die Zukunft des Baumwollanbaus in den CmiA-Regionen ist.
Über Cotton made in Africa:
Die Initiative Cotton made in Africa (CmiA) wurde 2005 von der in Hamburg ansässigen Aid by Trade Foundation ins Leben gerufen. Sie gilt als international anerkannter Standard für nachhaltig produzierte Baumwolle aus Afrika und verbindet Kleinbauern in den Anbauregionen mit Handelsunternehmen und Modemarken entlang der globalen Textilwertschöpfungskette. Ihr Ziel ist es, durch Handel statt Spenden die Umwelt zu schützen und die Lebensbedingungen von rund einer Million Kleinbauern und ihren Familien zu verbessern. Auch Beschäftigte in den Entkörnungsfabriken profitieren von besseren Arbeitsbedingungen. Ergänzende Projekte zu Schulbildung, Umweltschutz, Gesundheit und der Unterstützung von Frauengruppen tragen dazu bei, die Lebenssituation der bäuerlichen Gemeinschaften weiter zu stärken. Weitere Informationen: cottonmadeinafrica.org.




