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15.12.16 – Bangladesch — read English version

„Ein Stück vom Weltmarktwachstum“

Bangladesch rechnet sich große Chancen bis zum wichtigen Jubiläum 2021 aus - wenn das Land den fünfzigsten Jahrestag seiner Unabhängigkeit feiert.

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In Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, lassen sich sichtbare Veränderungen im Vergleich zu vor einigen Jahren erkennen. Die infrastrukturellen Maßnahmen in der Millionen-Metropole schreiten schnell voran (Photos: fotolia)

 
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Made in Bangladesh!

 

Die neueStrategie und die eingeleiteten Maßnahmen zeigen, dass Bangladesch auf einem guten Weg ist, seine Ziele nachhaltig zu erreichen. So hat Bangladesch in den vergangenen Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Die jährliche Wachstumsrate liegt bei annähernd 6%. Heute ist Bangladesch nach China der weltweit zweitgrößte Exporteur von Kleidung. Mit den Textil-Hochburgen rund um Dhaka und Chittagong exportiert Bangladesch Waren im Wert von über 25 Milliarden US-Dollar pro Jahr in alle Welt.

Nachdem die Regierung 2011 die Richtung bekanntgab, Bangladesch bis zum Jahr 2021 zu „einem Land mittleren Einkommens“ zu entwickeln, hat sich neben dem Ausbau von Straßen und Transportwegen auch der für das Land enorm wichtige Industriezweig Textil deutlich verändert. Ungefähr 4,5 Millionen Einwohner Bangladeschs sind in der Textilbranche tätig. Berücksichtigt man außerdem die vor- und nachgelagerten Prozesse, ist Textil die Lebensgrundlage von 20 Millionen Beschäftigten. Es ist naheliegend, dass dieser Industriezweig unverzichtbar für das Land mit einer Erwerbsbevölkerung von insgesamt 79 Millionen Menschen ist.

Mit einem Anteil von 80% aller Ausfuhren ist die Textilindustrie außerdem die mit Abstand wichtigste Exportbranche Bangladeschs. 75% davon werden von den fünf wichtigsten Produktkategorien abgedeckt: T-Shirts, Hosen, Pullover, Web- und Strickshirts, die hauptsächlich an Großhandelsketten in Europa und den USA gehen.

Die vergangenen 35 Jahre hat Bangladesch jährlich rund 25 Milliarden US-Dollar im Bekleidungssektor erwirtschaftet. Für die kommenden fünf Jahre ist eine Verdoppelung dieser Zahl geplant – eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten.

Mehr dazu lesen Sie in unserer Print-Ausgabe 1-2 2017 mit Erscheinungstermin 27. Januar 2017.

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