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06.12.17 – futuretex

Digitalisierung: IT-Partner für den Mittelstand

Komplettlösungen zur Optimierung kaufmännischer und technischer Prozesse in der Unternehmensorganisation.

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Ullrich und Frank Trommler von CBS präsentieren ihre Projekte © Wolfgang Schmidt

 

Der IT-Anbieter CBS Information Technologies AG (CBS) arbeitet in Forschungs- und Entwicklungsprojekten an praxisorientierten Themen der mittelständischen Kunden mit. Als Ansprechpartner für Industrie 4.0 ist CBS mit Digitalisierungsthemen im Mittelstand präsent. Vorstand Ullrich Trommler, Vorstand der CBS Information Technologies AG, Chemnitz, ist Mitglied im futuretex-Kuratorium und arbeitete mit seinem Team bereits im abgeschlossenen Basisvorhaben Smart Factory.

Welche Ziele verfolgt CBS bei seiner Arbeit im Projekt futuretex?

Hierzu Ullrich Trommler: Für die Textilbranche sind wir schon viele Jahre tätig. Die Mitarbeit bei futuretex bedeutet für uns nun, wichtiges Prozesswissen zu sammeln und zukunftsorientiert abzubilden. Auf Basis der Erkenntnisse werden wir Lösungen entwickeln, um die Herstellungsprozesse Technischer Textilien intelligenter zu machen und so die passenden Dienstleistungen für die kommenden Anforderungen der Textilunternehmen in unserer Region bieten zu können.

Wie muss ein ERP-System in Zukunft funktionieren?

Welche Herausforderungen muss es meistern?

Wie sieht die Fabrik der Zukunft aus?

Diese Fragen beschäftigen uns und wir erhoffen uns durch die Arbeit im Projekt futuretex der Beantwortung nahe zu kommen, denn wir sind ständig bestrebt, unsere Produkte fit für die Zukunft zu machen.

In welchen Vorhaben im Projekt futuretex arbeitet CBS aktiv mit?

Ullrich Trommler: Aktuell sind wir am Umsetzungsvorhaben Modellierung Textilfabrik der Zukunft (MTFZ) beteiligt, das seit Februar 2016 läuft und im Januar 2019 abgeschlossen wird. Hier arbeiten wir gemeinsam mit dem Verbundkoordinator Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf Zentrum für Management Research (DITF), dem Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V., der Terrot GmbH und der Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH.

Unser Auftrag im Vorhaben ist die Analyse und Modellierung der Aktivitäten, Abhängigkeiten, Systeme sowie Datenquellen und Datenstrukturen für die Unternehmensleitebene, diese umfasst den Bereich der Planung und Steuerung des Gesamtunternehmens der Textilfabrik der Zukunft.

Wir werden die Produktion digital vernetzen, einen unternehmensübergreifenden Datenaustausch ermöglichen und hierfür die Prozesskette der futuretex-Demolinie im ERP-System abbilden sowie die Maschinen mit einem intelligenten Auskunftssystem verknüpfen.

Um die Maschinen in Echtzeit steuern zu können, erproben wir außerdem die Kopplung des ERP-Systems Microsoft Dynamics AX mit einem sogenannten Expertensystem, das die ERP-Daten auswerten, Schlussfolgerungen ableiten und veränderte Einstellungen an die Maschinen senden kann.

Bis März 2017 waren wir zudem in das bereits abgeschlossene Basisvorhaben Smart Factory involviert, bei dem u. a. Gestaltungsvorschläge für die Textilfabrik der Zukunft sowie Demonstratoren von Industrie 4.0-Ansätzen erarbeitet wurden.

Wie wichtig ist für CBS die Zusammenarbeit im Konsortium?

Ullrich Trommler: Das wertvollste an der Arbeit im futureTEX-Konsortium sind für uns der gegenseitige Wissenstransfer, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auch über die Projektlaufzeit hinaus und damit neue Impulse für unsere Arbeit. Wir erwarten, dass wir gemeinsam mit den Partnern einen technischen Vorsprung erarbeiten und die Zukunft aktiv mitgestalten können. Denn wir wollen den Produzenten Technischer Textilien auch zukünftig Produkte und Dienstleistungen bieten, die genau zu ihren Anforderungen passen.

Das Projekt futuretex

Das Projekt futuretex ist ein Gewinner im Programm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bis 2021 arbeiten wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen und Verbände an der Entwicklung wesentlicher Bausteine eines Zukunftsmodells für Traditionsbranchen. Das Projektkonsortium futuretex verfolgt das Ziel, die führende Position bei der Umsetzung der vierten industriellen Revolution im Textilmaschinenbau und in der Textilindustrie zu erringen und damit beispielhaft bis 2030 das modernste textilindustrielle Wertschöpfungsnetzwerk Europas aufzubauen. Mit der Entwicklung eines Zukunftsmodells werden die Forschungsschwerpunkte Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, kundenintegrierte flexible Wertschöpfungsketten, textile Zukunftsprodukte, Wissens- und Innovationsmanagement sowie Arbeitsorganisation und Nachwuchssicherung gemeinschaftlich mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft bearbeitet.

Vier Basisvorhaben – Smart Factory, Mass Customization, Open Innovation und Arbeitswelt 4.0 – bilden die Grundlage der weiteren Arbeit.

Das Projekt futuretex ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort“ im Land der Ideen 2016.

Exklusiv-Serie: "Industrie 4.0 erklärt".

In 2017 berichteten wir von textile network in jeder Print-Ausgabe über Inhalte dieses spannenden Projektes!

Die einzelnen Themen:

Vernetzte Produktion (textile network 1-2 2017)

Intelligente Instandhaltung (textile network 3-4 2017)

Mensch-Maschine-Interaktion (textile network 5-6 2017)

Arbeitswelt (textile network 7-8 2017)

Aufgaben im digitalen Wandel (textile network 9-10 2017)

Textilfabrik der Zukunft (textile network 11-12 2017)

Sie haben die Serie nicht gelesen und sind daran interessiert?

Bitte senden Sie uns einfach eine E-Mail und Sie erhalten die Serie als PDF.