Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

30.11.18 – Leather Standard by Oeko-Tex

Salamander Bonded Leather erfolgreich zertifiziert

Alle Lederfaserstoff-Produkte von Salamander Bonded Leather aus Türkheim können nun mit dem Leather Standard by Oeko-Tex ausgezeichnet werden.

Zertifikatsuebergabe-Oeko-Tex-.jpg

Bernhard Backhaus und Birgit Knoll vom Salamander Bonded Leather-QM-Team (links und rechts außen), Geschäftsführer Hans Götzfried (2. von links) und Dr. Sigurd Riemer (2. von rechts) vom PFI © PFI

 

Das Label Leather Standard by Oeko-Tex gehört zum Oeko-Tex-Dienstleistungsportfolio und stellt seit seiner Einführung im Januar 2017 in der Schuh- und Lederwarenherstellung und im Bereich der Luxusverpackungen eine gut sichtbare Entscheidungshilfe für Weiterverarbeiter und Verbraucher dar.

PFI-Auditoren-Team besuchte das Unternehmen

Zur Erstzertifizierung nach dem Leather Standard by Oeko-Tex besuchte das PFI-Auditoren-Team die Salamander Bonded Leather GmbH & Co. KG im bayerischen Türkheim. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der weltweit älteste und größte Hersteller von Lederfaserstoffen. Bei den zertifizierten Artikelvarianten handelt es sich um eine umfangreiche Palette an Lederfasermaterialien (Lefa), die als Schuhkomponenten, in Gürteln und Lederwaren, für Bucheinbände, als Luxusverpackungen und in Bodenbelägen weiterverarbeitet werden.

Ein wichtiger Bestandteil des Zertifizierungsprozesses ist die Überprüfung des betrieblichen Qualitätsmanagements, um festzustellen, wie die Einhaltung des umfassenden Oeko-Tex-Kriterienkatalogs jederzeit gewährleistet wird, sowie eine umfängliche Laborüberprüfung nach dem Leather Standard by Oeko-Tex.

Weltweit ältester und größter Hersteller von Lederfaserstoffen

Salamander Bonded Leather bezieht die Wertstoffe zur Herstellung der Lederfaserstoffe von Gerbereien (Falzspäne) und aus der Schuh- und Lederwarenherstellung (Lederabschnitte, die beim Stanzen anfallen). Ein offener Informationsaustausch mit den Lieferanten bezüglich möglicher Schadstoffe ist dabei essentiell. Basis der Zusammenarbeit sind Lieferantenzertifikate, die die Qualitätsanforderungen von Salamander Bonded Leather bestätigen und die Sensibilisierung moderner europäischer Leder- und Schuhproduzenten in Bezug auf Schadstoffe widerspiegeln. Wie positiv sich die Salamander-Zulieferer entwickelt haben, belegen die langjährig dokumentierten Schadstoffprofile durch interne Tests beim Wareneingang.

Zehn Qualitätsstufen

In der Produktion werden die Rohstoffe zunächst in zehn Qualitätsstufen durch Mahl- und Mischprozesse homogenisiert und dann mit natürlichen Gerbstoffen, Fettungs- sowie Farb- und Hilfsmitteln zu neuwertigem Lederfasermaterial verarbeitet. Alle Varianten der Lederfaserstoff-Produkte von Salamander Bonded Leather enthalten über 60 Prozent Lederfasern, um einen möglichst lederähnlichen Charakter zu erzielen. Je nach gewünschter Dicke, Farbgebung, Weichheit und späterer Zurichtung wird das Material optimal auf den jeweiligen Verwendungszweck und dessen spezifisches Anforderungsprofil eingestellt.

Die Überprüfung nach dem umfassenden Kriterienkatalog des Leather Standard by Oeko-Tex durch die Auditoren ergab Schadstoffsicherheit für die gesamte Bandbreite der Produktion der Salamander Bonded Leather. Kunden und Verbraucher können über das Oeko-Tex-Zertifikat und das zugehörige Label, das mit einer eindeutigen Nummer versehen ist, den aktuellen Stand der Schadstoffsicherheit einsehen. Die Gültigkeit der Zertifikatsnummer sowie das Unternehmen können im Einkaufsführer auf der Oeko-Tex-Webseite eingesehen werden.

Weitere Artikel zu: