20.03.20 – Mundschutz-Produktion – 100.000 Masken in der Woche

Trigema Burladingen fertigt Mund- und Nasenschutz

Trigema hat seine Produktion in Burladingen auf das umgestellt, was momentan dringend benötigt wird: Mundschutzmasken.

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Atemschutzmaske von Trigema: Das Unternehmen will nun die Kapazitäten steigern und 100.000 Masken in der Woche nähen können. © Trigema

 

Wiederverwendbarer Mund- und Nasenschutz

Über den Trigema Online Shop können Mund- und Nasenschutz-Masken ab sofort im 10er Pack erworben werden.

„In der aktuellen Corona-Krise wird dringend Schutzbekleidung benötigt. Trigema hat seine Produktion daher umgestellt, um ab sofort dem Mundschutz-Mangel entgegenzuwirken“ heißt es dazu auf der offiziellen Webseite von Trigema.

Die Südwest Presse schreibt dazu am 19. März 2020:

Trigema hat am Donnerstag grünes Licht für eine Produktion von Atemschutzmasken bekommen. Wie berichtet, hat Trigema-Chef Wolfgang Grupp Muster nähen lassen, die in Kliniken getestet wurden. Krankenhäuser waren auf den Sport- und Freizeitbekleidungshersteller in Burladingen mit entsprechenden Anfragen zugekommen. Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) habe sich ebenfalls direkt an das Unternehmen gewandt, mit der Bitte um Unterstützung.

Auch Mey aus Albstadt prüft Produktionsumstellung

Seit Donnerstag steht fest: Die Mundschutzmasken made in Burladingen entsprechen den Sicherheitsbestimmungen und können produziert werden. Wie der SWR meldet, sollen zunächst 10.000 Mundschutzmasken für das Zollernalb Klinikum mit seinen Häusern in Balingen und Albstadt entstehen. Auch der Wäschehersteller Mey in Albstadt prüft derzeit, ob er seine Produktion teilweise umstellen kann.

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