01.10.19 – Neue Generation von Polyimidfasern — read English version

Neue High-Tech-Fasern von Evonik

Das neue Produkt P84 HT von Evonik überzeugt durch verbesserte mechanische Stabilität und Flexibilität bei dauerhaften Betriebstemperaturen.

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Die neue Polyimidfaser setzt die bereits drei Jahrzehnte währende Tradition von Evonik an den Standorten in Lenzing und Schörfling (Österreich) in der Entwicklung und Herstellung von kunststoffbasierten Hochleistungsfasern für den Markt der Heißgasfiltration fort. © Evonik

 

High-Tech-Fasern mit bester Filtrationseffizienz

Die High-Tech-Fasern von Evonik bieten mit ihrem einzigartigen multilobal geformten Querschnitt und der größten auf dem Markt verfügbaren Oberfläche beste Filtrationseffizienz. Aufgrund ihrer hervorragenden chemischen und physikalischen Eigenschaften können die neuen P84 HT Hochleistungsfasern für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden. Die Bandbreite reicht von Filtermedien für Hochtemperaturfiltration über Schutzkleidung und Dichtungsmaterialien für Raumfahrzeuge bis hin zu verschiedenen Hochtemperaturanwendungen, wie etwa Wärmedämmung.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von P84 HT sind die verbesserten textilen Eigenschaften bei hohen Temperaturen. Gegenüber anderen Materialien behält die neue Polyimidfaser von Evonik selbst bei 280° Celsius ihre Flexibilität bei. Dadurch bleibt sie haltbarer in Anwendungen mit höheren Durchschnittstemperaturen und häufigen Temperaturspitzen. Ein standardisierter Biegetest bescheinigt der neuen P84HT Faser eine beinahe doppelte Flexibilität im Vergleich zu Standardmaterialien.

P84 – die ultimative Lösung in Heißgasfiltration

In Heißgasfiltrationsanwendungen etwa behalten die innovativen P84 HT Filtermedien eine wesentlich höhere Permeabilität über ihren gesamten Lebenszyklus bei. Dadurch können je nach Anwendungsbereich Feinstaub- oder Abgasemissionen reduziert und Energiekosten gesenkt werden.

Evonik ist der weltweit führende Hersteller von chemisch resistenten, thermostabilen und nicht brennbaren Polyimidfasern. Sie werden an den oberösterreichischen Chemiestandorten in Lenzing und Schörfling am Attersee hergestellt.