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08.08.17 – Groz-Beckert — read English version

Groz-Beckert präsentiert „dur“

Die neueste Innovation des Bereichs Felting zeichnet sich durch die Kombination von patentiertem Herstellungsprozess und neuem Grundmaterial aus.

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Wettbewerbsvorsprung ist nicht nur für Groz-Beckert ein Grundsatz und wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie. So können für Vliesstoffhersteller oft kleinste Vorteile wie mit "dur" möglich entscheidend sein © Shutterstock

 
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„dur“ ist Bestandteil einer Innovationsinitiative, welche sich mit Neu- und Weiterentwicklungen von Nadeln und deren Performance beschäftigt – aus selbiger ging bereits die EcoStar-Nadel (erstmals präsentiert auf der ITMA Barcelona 2011) hervor. © Groz-Beckert

 

Die Vorteile der damit signifikant höheren Oberflächenhärte zeigen sich in einer längeren Lebensdauer und gesteigerten Korrosionsbeständigkeit gegenüber der Standard-Nadelausführung. So können für Vliesstoffhersteller oft kleinste Vorteile entscheidend sein:

Die Auswahl der richtigen Nadel hat beispielsweise einen signifikanten Einfluss auf den Vernadelungsprozess und somit auf das Produktergebnis und die Wirtschaftlichkeit. Um Kunden diesen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten zu können, unterstützt Groz-Beckert seine Kunden in ihrem Arbeitsalltag und setzt die Kundenbedürfnisse in den Produktinnovationen und Service-Leistungen um.

Innovationskraft von Groz-Beckert

Umfassende Feldtests über alle Anwendungssegmente hinweg zeigen, dass die „dur“-Nadel – bei unveränderter Nadelgeometrie und gesteigerter Korrosionsbeständigkeit – eine bis zu 30% höhere Lebensdauer gegenüber Standardmaterial aufweist. Dabei müssen Vernadelungsparameter wie Einstichtiefe und -dichte nicht verändert werden. Nachdem die Nadeln ausgetauscht wurden, kann die Produktion also ohne zusätzliche Unterbrechungen weiterlaufen.

In drei Schritten zu „dur“ – Prozessoptimierung durch Nadelrotation

Um die Verlängerung der Lebensdauer (bis zu 30%) optimal auszuschöpfen, sollte der Nadelwechselrhythmus angepasst werden. Der Zyklus bis zum nächsten Nadelwechsel hält also um bis zu 30% länger an. Das heißt, ist der Wechselrhythmus auf „dur“ eingestellt, verweilen die Nadeln gegenüber der Standardausführung länger im Brett. Dies hat zur Folge, dass auch die Produkteigenschaften über längere Zeit dieselben bleiben. Die Verweilzeit durch den Einsatz der „dur“-Nadeln im Rotationszyklus kann von 200 Stunden auf ca. 260 Stunden gesteigert werden.

Effizienzsteigerung ohne Nadelrotation

Die Kerben oder Gabeln der "dur" Nadeln bleiben deutlich länger in ihrer ursprünglichen Form erhalten und sind damit in der Lage, über einen längeren Zeitraum dieselbe Leistung zu erbringen. Dies hat zur Folge, dass die Einstichdichte verringert, sprich der Vorschub pro Hub – und damit auch die Produktivität – gesteigert werden kann.

Qualitätsverbesserung – Ressourcen- und Umweltschonung

Auch hier leistet die „dur“-Nadel einen Beitrag, denn sie zeigt eine deutlich verbesserte Korrosionsbeständigkeit. Diese macht sich durch erheblich geringere Rostablagerungen bemerkbar, wodurch gleich mehrere Vorteile genutzt werden können: Die Nadelbretter müssen zur Lagerung nicht mehr zwingend mit Öl oder anderen Rostschutzmitteln eingesprüht werden, somit wird die Umwelt entlastet und es werden Ressourcen eingespart.

Daraus ergibt sich ebenfalls, dass sich weniger bis keine Ölrückstände oder weitere Substanzen auf den ersten Laufmetern der beim Kunden produzierten Ware befindet – was wiederum einen reduzierten Materialausschuss bedeutet. Darüber hinaus lassen sich die „dur“-Nadeln auch nach längerer Lagerung problemlos aus den Nadelbrettern entfernen. Für ein vereinfachtes Ausschlagen von Filz- als auch Strukturierungsnadeln führt Groz-Beckert seit einigen Jahren Ausschlagwerkzeuge für Feinheiten von 19 bis 43 Gauge im Produktportfolio.

Groz-Beckert wird nun sukzessive weitere Nadeln aus dem Produktportfolio auf „dur“ umstellen und wird diese Optimierung seinen Kunden überwiegend ohne Preisaufschlag zur Verfügung stellen.

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