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05.07.18 – Schmitz-Werke — read English version

Gut aufgestellt

Die Schmitz-Werke aus Emsdetten stellen sich strukturell neu auf, um schneller und flexibler auf die Märkte und deren Ansprüche reagieren zu können.

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Dan Schmitz: „Mit dem Konzept, die Schmitz-Werke gesellschaftsrechtlich umzustrukturieren, sind wir einen großen Schritt vorwärts gegangen. Wir möchten das Unternehmen gut aufgestellt in die Zukunft führen.“ © Schmitz-Werke

 

Geschäftsführer Dan Schmitz hat das Unternehmen gesellschaftsrechtlich grundlegend neu organisiert. Mit Zustimmung der Gesellschafter haben seit Anfang Januar 2018 die aus dem jetzigen Unternehmen hervorgehenden neuen Gesellschafter ihre Geschäfte aufgenommen.

„Wandel ist für uns immer präsent. Im Grunde genommen leben wir ihn jeden Tag. Nur die Dimensionen, in denen wir Neues anstoßen, unterscheiden sich. Mit dem Konzept, die Schmitz-Werke gesellschaftsrechtlich umzustrukturieren, sind wir einen großen Schritt vorwärts gegangen. Denn wir möchten das Unternehmen gut aufgestellt in die Zukunft führen“, betont Geschäftsführer Dan Schmitz.

Drei rechtlich eigenständige Unternehmen

Aus den Geschäftsfeldern Textil und Sonnenschutz sowie aus Verwaltung und Infrastruktur sind drei rechtlich eigenständige Unternehmen entstanden: Markisenwerk und Vertrieb der Marke markilux firmieren seit dem 1. Januar 2018 unter der markilux GmbH + Co. KG. Zu den Geschäftsführern wurden Michael Gerling und Klaus Wuchner berufen. Das bisherige „Profitcenter Textil“ mit den Marken swela, drapilux und der neuen Marke mobiltex, wurde zur Schmitz Textiles GmbH + Co. KG mit Stefan Ruholl als Geschäftsführer.

Die Schmitz-Werke GmbH + Co. KG selbst operiert als Holdinggesellschaft. Als übergeordnete Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft ist sie Gesamteigentümer der Unternehmensgruppe und damit auch sämtlicher Immobilien. Dan Schmitz, der die Geschäftsführung übernommen hat, erklärt: „Die Aufgabe der Holding ist unter anderem die weitere nationale wie internationale Erschließung von Beteiligungen im Sektor Textil und Sonnenschutz.“ Schon heute gehören zu den Schmitz-Werken neben Vertriebsgesellschaften der bisherigen Geschäftsfelder auch Beteiligungen im Ausland.

Flexibler und schneller werden

Schmitz ist davon überzeugt, dass das gesamte Unternehmen von einer neuen, zeitgemäßen Struktur profitiert. „Die vergangenen fünf Jahre haben wir daran gearbeitet, unsere Textilsparte zu verjüngen und zu straffen. Durch die 2017 ins Leben gerufene, noch ganz junge Marke mobiltex konnten wir zudem mit der

Automobilindustrie einen neuen Kundenkreis erschließen. Wir haben uns außerdem stark engagiert, unsere Marken swela, drapilux sowie markilux noch bekannter zu machen. Und das mit Erfolg“, erklärt er.

Die Geschäftsfelder Textil und Sonnenschutz hätten sich verschieden entwickelt. Schmitz: „Unsere textilen Marken bedienen mit Hightech-Geweben und Stoffen mit speziellen Funktionen nationale wie internationale Märkte.“ Marketing und Vertrieb konzentrierten sich auf ihre Funktion als Lieferant „Made in Germany“ für Industrie und Fachhandel sowie für Krankenhäuser, Pflegeheime, Hotels und den Schiffsbau. „Anders ist dies im Geschäftsfeld Sonnenschutz. Hier gehen wir mit einem ausgereiften Produktsortiment über unseren Fachhandel direkt an den Endkunden.“

Ein weiterer Punkt, der laut Schmitz für einen grundlegenden Wandel des Unternehmens spricht, ist die schnell voranschreitende technische Entwicklung. „Als geschäftsführender Gesellschafter sehe ich es als meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Ball immer im Spielfeld bleibt. Wir also als Team auch mit Blick in die Zukunft gut zusammen funktionieren“, sagt Schmitz.

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