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11.12.18 – Nachhaltigkeit

Nachhaltige Jeans?

Jeans werden mittlerweile auch auf nachhaltigem Wege hergestellt, um Mensch und Umwelt zu schonen und eine bessere Umweltbilanz zu gewährleisten.

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Grafik von LadenZeile.de © Visual Meta

 
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Allgemein gilt die Produktion von Denimstoff nach wie vor als große Umweltsünde und steht wegen der schlechten Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oftmals in der Kritik. Extrem viele Ressourcen und Chemikalien werden dafür verwendet, den begehrten Jeansstoff herzustellen, zu färben oder mit tollen Designs zu versehen. Keine erfreuliche Bilanz für ein Produkt, welches in so gut wie jedem Kleiderschrank hängt und stets Modeliebling der Massen ist.

Giftige Jeansproduktion

Die Zahlen bezüglich der Jeansherstellung sind tatsächlich ja auch alarmierend: Der Verbrauch von 35% der jährlichen Baumwollproduktion insgesamt und der damit zusammenhängende Aufwand von 10,000 Liter Wasser für ein Kilo Baumwolle zeigen das Ausmaß der benötigten Ressourcen. Viele Chemikalien und Pestizide werden dazu verwendet um die Baumwollpflanzen resistenter zu machen. Die steigende Nachfrage an Jeansprodukten muss von der Modeindustrie ja irgendwie bedient werden. Das Färben und Designen von Jeansstoff stellt ein weiteres Risiko dar: Die Arbeiter sind gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen ausgesetzt, welche dauerhaft schaden und sogar lebensgefährlich sein können. Doch glücklicherweise ist das Bewusstsein für nachhaltige und faire Mode in den letzten Jahren bei den Konsumenten und in der Modeindustrie gestiegen. Es wurden Alternativen gefunden, wie eine Jeans auch nachhaltig und fair produziert werden kann und dabei auch noch richtig gut aussieht.

Das Umdenken hat begonnen

Mittlerweile ist es den Kunden nicht mehr egal wo und wie ihre Kleidung hergestellt wird. Skandale in der Vergangenheit und die Bilder in den Nachrichten haben wachgerüttelt. Auf dieses Verlangen müssen nun ihrerseits die Modehersteller reagieren: Die Verwendung von Pestiziden und Wasser können drastisch gesenkt werden, wenn z. B. schädlingsresistente Baumwollpflanzen aufgezogen und der Anbau nur an dafür geeigneten Gebieten vorgenommen wird. Auch das Färben und das Designen kann nachhaltig gestaltet werden: Natürliche Farberhaltungs-Methoden sowie Alternativen zu herkömmlichen Färbungen leisten hier ihren Beitrag. Der Gebrauch von Lasern, um einen Whisker-Effekt zu erzielen oder die Verwendung von Enzymen, um die Indigo-Farbe zu verändern, sind dabei nur zwei von vielen alternativen Methoden.

Was kann jeder Einzelne tun? Fünf Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit

1. Jeanshosen haben ein langes Leben. Wer seine Jeans Secondhand kauft oder die eigene Jeans bei Nichtgefallen weitervererbt, tut bereits viel für die Umwelt.

2. Die richtige Jeanspflege verleiht der Hose eine längere Lebensdauer und schützt davor, ständig eine neue Hose kaufen zu müssen. Jeans sollten nicht ständig gewaschen werden. Meist hilft es Flecken mit einer kurzen Handwäsche zu entfernen.

3. Zerschlissene, alte Jeans können recycelt werden und bieten z.B. ein tolles Material für Malervlies und Co.

4. Wer regional kauft verhindert lange Transportwege und verringert damit den CO2-Ausstoß.

5. Nachhaltige Jeanskleidung finden! Online und im Einzelhandel. Einfach mal suchen, anschauen und den neuen Marken eine Chance geben.

Ladenzeile.de

Ladenzeile.de hat sich diesem aktuellen Thema gewidmet und interessante Fakten in einer übersichtlichen Infografik zusammengestellt. Dabei geht es um Fakten und Tipps rund um den Herstellungsprozess von Jeans, alternative Methoden zur Produktion sowie ein paar Anregungen, die dem Käufer dabei helfen sollen, einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Zu den Grafiken geht es HIER