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19.12.17 – ISPO Academy — read English version

Masterclass 2018: Design für den Sport wird digital

Die Sportfashion-Designer Nora Kühner und Rolf Günther präsentieren im Rahmen der ISPO Academy zum dritten Mal die Masterclass

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Die Masterclass wird von Partnern aus der Sport- und Textilindustrie aktiv unterstützt. © Carolin Friese

 
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Kühner und Günther haben zur Masterclass neun internationale und weltweit bekannte Schulen eingeladen © Carolin Friese

 
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28 Studierende von neun weltweit renommierten Schulen aus drei Kontinenten, entwickeln in diesem interdisziplinären Workshop vom 25. - 29.01.2018 auf dem Messegelände in München Riem innovative Bekleidungskonzepte. Es geht darum spannende und zeitgemäße Ideen für Performance Wear zu kreieren.

 Die ISPO Academy Masterclass sucht den Schulterschluss zwischen Sportindustrie und Design.

Ziel ist es, Designtalente auf das spannende und herausfordernde Arbeitsumfeld in der Sportbranche aufmerksam zu machen. „Gleichzeitig verstehen wir uns als internationale Plattform, die die Fähigkeiten und Denkansätze aus den auch kulturell sehr unterschiedlichen Designschulen zusammenbringt“, sagt Kühner. Sie hat das Konzept zur Masterclass für ISPO entwickelt. Die Masterclass wird von Partnern aus der Sport- und Textilindustrie aktiv unterstützt.

 Kühner und Günther haben zur Masterclass neun internationale und weltweit bekannte Schulen eingeladen:

 1. Beijing Institute of Fashion Technology (China)

 2. IFA Paris (Frankreich)

 3. Kunstuniversität Linz (Österreich)

 4. London College of Fashion (UK)

 5. Modefachschule Sigmaringen (Deutschland)

 6. Shih Chien University (Taiwan)

 7. The Swedish School of Textiles / University of Boras (Schweden)

 8. University of Lapland (Finnland)

 9. University of Oregon (USA)

An den ersten beiden Masterclass-Tagen steht die Design-Arbeit im Vordergrund. Kühner und Günther werden, unterstützt von der Designerin Cornelia Sievers, die jungen Designer auf das Thema einstimmen. In Gruppenarbeit gestalten die Studierenden detaillierte Konzepte zur vorgegebenen Aufgabenstellung.

„Was ist die Rolle des Designers in einer sich stark verändernden, digitalisierten Arbeitswelt? Das ist die zentrale Frage, mit der wir uns auseinandersetzen werden“, sagt Nora Kühner.

Für Design ein neues Verständnis entwickeln

Die Design- und Sportfashionexpertin ist der Auffassung, dass für das Arbeitsfeld Design ein neues Verständnis entwickelt werden muss. Der Beruf werde immer komplexer und interdisziplinärer, viele technische Aspekte prägten inzwischen den Arbeitsalltag. „Neue Anwendungsmöglichkeiten und Technologien, wie der 3-D-Druck, schaffen neue Möglichkeiten“, sagt Kühner, „dadurch können Bekleidungskonzepte völlig neu gedacht und beispielsweise auch individualisiert werden. Co-Creation wird in Zukunft eine tragende Rolle im Designprozess spielen.“ Diese Entwicklung fordert von Designern neue Fähigkeiten und Fertigkeiten. „Darauf wollen wir die Studierenden vorbereiten“, sagt Kühner.

ISPO setzt auf Digitalisierung

Die ISPO Munich setzt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung. Darüber können sich die Studierenden auch persönlich mit Firmenvertretern unterhalten.

Am Eröffnungstag der Messe sind die Jung-Designer von verschiedenen Stoffherstellern und Sport-Brands zum fachlichen Austausch eingeladen. Der abschließende Workshop-Tag am Montag, dem 29. Januar 2018, beginnt für die Studierenden mit Vorträgen von Branchenkennern. Danach sind sie selbst gefragt: In der öffentlichen Präsentation auf der ISPO Academy Bühne um 17 Uhr stellen die einzelnen Gruppen ihre Ideenkonzepte vor. Das anschliessende Get Together bietet für die ISPO-Besucher aus Industrie und Handel die Gelegenheit zum Austausch mit den internationalen Design-Talenten.