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23.05.19 – China — read English version

Zusätzliche Importquoten

China produziert in der laufenden Saison voraussichtlich 6 Mio. t Baumwolle, importiert 2 Mio. t und nutzt zudem Reserven, um seine inländische Nachfrage zu befriedigen.

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© Josh13/Pixabay

 

Da sowohl die Pachtpreise für Land wie auch Arbeitskosten in China steigen, ist ein weiteres Wachstum der Baumwollproduktion beschränkt. Aus diesem Grund stieg die Importmenge kontinuierlich über die letzten Saisons. Im Vergleich zu 1,3 Mio. t in der Saison 2017/18 werden die Importe in der aktuellen Saison um 47 Prozent auf knapp 2 Mio. steigen.

Im Zeitraum August 2018 bis März 2019 importierte China nur 180.000 t Baumwolle aus den USA und erreicht zum Ende der Saison voraussichtlich 250.000 t. Andere wesentliche Baumwollexporteure wie Australien und Brasilien dagegen erhöhten ihre Exporte nach China. Dies gilt auch für viele andere Länder, darunter Indien, Benin, Sudan, Griechenland, Kamerun, Burkina Faso und Mali.

Verkauf der Staatsreserven

Im Rahmen der WTO-Vorschriften vergibt China jährlich Importquoten in Höhe von 894.000 t zu einem Zolltarif von 1 Prozent. Am 12. April veröffentlichte die chinesische Regierung weitere Importquoten für 2019 in Höhe von 800.000 t zu variablen Zolltarifen. Zudem hat China bekanntgegeben, dass es am 5. Mai mit der Versteigerung von Staatreserven beginnen wird. Während der Verkauf der Staatsreserven zwar ein weiteres Baumwollvolumen auf den Markt bringt, ist abzuwarten, welche Qualitäten angeboten werden. Es ist davon auszugehen, dass die Auktion dazu dient, die Reserven aufzufrischen und neu auszubalancieren.

Quelle: ICAC CTM, Mai 2019

Auszug aus Bremen Cotton Report, Ausgabe 17/18 – Mai 2019.

Mehr Informationen unter www.baumwollboerse.de

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