15.01.26 – Werbeartikelwirtschaft — read English version

PSI 2026: Trends, KI und Standortwechsel

Drei Messetage lieferten Trends von Outdoor-Artikeln bis 3D-Druck. Zugleich wurde der Umzug der Veranstaltung nach Köln ab 2027 offiziell bestätigt.

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Rund 60 % der PSI-Besucher suchen gezielt nach textilen Werbeträgern. © PSI Wachenfeld

 

Die PSI 2026 zeigte, wie vielfältig sich die Werbeartikelbranche entwickelt. Mit 600 Ausstellern und 9.735 Fachbesuchern bot die Messe einen breiten Überblick über neue Produkte und Services. Viele Angebote knüpften an Outdoor-Themen an, die vom urbanen Mikroabenteuer bis zu Freizeitformaten im ländlichen Raum reichen. Entsprechend rückten robuste Artikel, funktionale Details und technische Ergänzungen näher zusammen.

Nachhaltigkeit war klar erkennbar Teil vieler Präsentationen. Unternehmen hoben langlebige Werbeartikel hervor, sprachen über transparente Lieferketten und setzten auf verbesserte Standards. Ergänzend rückten Services wie 24-Stunden-Printangebote, digitale Werkzeuge und erste Schritte im 3D-Druck stärker in den Blick. Für Besucher wurde sichtbar, wie eng Produktentwicklung und Serviceebene inzwischen miteinander verbunden sind.

Ein weiterer Schwerpunkt war Künstliche Intelligenz. Ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Stephan Jansen behandelte Anwendungen im Marketing und in der Kundenkommunikation. Workshops und Beratungsangebote boten Gelegenheit, sich mit dem Potenzial von KI für den Arbeitsalltag vertraut zu machen und praxisnahe Anwendungsbeispiele zu diskutieren.

Der anstehende Standortwechsel prägte viele Gespräche. Nach 60 Jahren in Düsseldorf wird die Messe ab 2027 in Köln stattfinden. Die Veranstalter verweisen auf die Verkehrsanbindung, die Nähe zu Medien- und Kreativbereichen sowie auf einen Termin, der Feiertage und Schulferien ausspart. Für zahlreiche Aussteller und Besucher bietet dies neue Planungsperspektiven.

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