12.03.26 – Alpine Group — read English version

Paradise Textiles baut neues Textilzentrum in Ägypten auf

Paradise Textiles investiert 102 Millionen US-Dollar in eine integrierte Stofffabrik in Alexandria. Die Commercial International Bank-Egypt unterstützt das Vorhaben mit 72 Millionen US-Dollar. Die neue Anlage soll Polyester- und synthetische Stoffe für internationale Activewear-Marken produzieren.

Paradise-Textiles-Copyright-Paradise-Textiles.jpg

Paradise Textiles entwickelt in Alexandria eine integrierte Produktionsstätte im Wert von 102 Millionen US-Dollar. © Paradise Textiles

 

In der Amreya Public Free Zone entsteht ein Standort, an dem Stoffdesign und Produktion zusammengeführt werden. Geplant ist die Fertigung von Materialien, die häufig im Sportbekleidungssegment eingesetzt werden und von Marken genutzt werden, die den US- und EU-Markt bedienen.

Umweltorientierte Ausrichtung

Die neue Fabrik ist darauf ausgelegt, den Ressourceneinsatz zu reduzieren. Vorgesehen sind Maschinen mit geringerer Umweltbelastung und energieeffiziente Anlagen. Systeme zur Überwachung und Optimierung von Wasser- und Stromverbrauch sind Teil des Konzepts. Die Maßnahmen orientieren sich an internationalen Nachhaltigkeitsstandards. Paradise Textiles plant zudem, die Umweltprinzipien des Standorts in Vietnam auch in Alexandria anzuwenden.

Finanzierung und Unternehmensperspektive

Die Finanzierung durch CIB wird mit Vertrauen in die langfristige Entwicklungsstrategie des Unternehmens verknüpft. Die Unternehmensleitung beschreibt das Projekt als Ausdruck der eigenen Vision, textile Innovation näher an die Produktion zu bringen, die vertikale Integration zu stärken und Fertigungsstrukturen aufzubauen, die langfristig tragfähig sind.

Beschäftigung und Zeitplan

Rund 1.200 Arbeitsplätze sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre entstehen. Der Abschluss der ersten Phase ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Nach Inbetriebnahme soll die Anlage über einen Stromabnahmevertrag mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Zudem sollen die Umweltstandards des Vietnam-Standorts übernommen werden.

Weitere Artikel zu: