Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

31.07.17 – FASH 2017 — read English version

Einzigartige Mode gesucht und gefunden

European Fashion Award Fash 2017 suchte unter dem Thema "Get Real" einzigartige Mode, die emotional berührend und überraschend ist

Fash-2017.jpg

Die Verleihung des im Wert von 200.000 Euro dotierten Preises fand in der eindrucksvollen Basilika des Bode-Museum statt, Teil des Weltkulturerbes der Unesco © Ulf Büschleb/SDBI

 
Fash-2017.jpg

Die 5 Preisträgerinnen nebst Preisträger. Insgesamt hatten am weltweit ausgeschriebenen Preis 205 Studierende aus 29 Ländern aus Europa, Asien und Amerika teilgenommen. © Ulf Büschleb/SDBI

 
Alle Bilder anzeigen

Die Verleihung des im Wert von 200.000 Euro dotierten Preises fand in der eindrucksvollen Basilika des Bode-Museum statt, Teil des Weltkulturerbes der Unesco. Die Laudatio hielt der Staatsminister für Europa Michael Roth: „Ich freue mich, in diesem Jahr die Preisträgerinnen und den Preisträger des European Fashion Award Fash würdigen zu dürfen. Mode geht mit der Zeit, setzt Trends und stiftet Identität. Sie ist Europäerin, ja Kosmopolitin. Sie schert sich nicht um Grenzen, sondern verbindet Menschen – und das weltweit. ‎Damit ist sie auch eine Partnerin des Auswärtigen Amts“, so Roth.

Get Real - sechsmal anders interpretiert

Alle sechs Preisträger haben sich mit den Sozialen Medien kritisch auseinander gesetzt, die immer mehr von kommerziellen Interessen dominiert werden. Hannah Kliewer will Schutz im Sturm der Sozialen Medien auf der Reise zu sich selbs bieten und setzt in ihrer Strickkollektion auf übergroße Krägen.

Lea Schweinfurth hat ihre realen und virtuellen Eindrücke zu Kleidern voller poetischer Übertreibung und Persönlichkeit, Lust und verführerischer Schönheit verarbeitet.

Andreas Stang thematisiert das Prestigebedürfnis mit gleißendem Schmuck und ironischer Übertreibung.

Sonja Litichevskaya verbindet dazu die Kunst des Russischen Konstruktivismus und der Perestroika zu kraftvollen Entwürfen.

Katja Skoppeks Kollektion bietet Geborgenheit und Nähe, Schutz und Zugehörigkeit in diesen unruhigen Zeiten.

Livia Honus illustriert farbenfroh und mit viel Humor Facetten der Selfie-Kultur.

Die Preisträger – Kategorie Studierende

1. Preis: Hannah Kliewer, HAW Hamburg (6. Semster)

2. Preis: Lea Schweinfurth, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (7. Semester)

3. Preis: Andreas Stang, Fachhochschule Bielefeld (6. Semester Master)

Die Preisträger – Kategorie Abschlussarbeiten

1. Preis: Sonja Litichevskaya, Esmod Berlin (Bachelor)

2. Preis: Katja Skoppek, Fachhochschule Bielefeld (Master)

3. Preis: Livia Honus, AMD Akademie Mode & Design Hamburg (Bachelor)

Weitere Artikel zu: