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20.02.18 – Microfactory - Teil 3 — read English version

Die Arbeitsschritte in der Microfactory – Schritt 2: Printing

Der Kunde hat sein gewünschtes Design erstellt – nun wird es ernst: die Produktion startet.

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Das Besondere am Konzept Microfactory: alle Arbeitsschritte werden auf wenigen Quadratmetern realisiert, der Kunde kann also live dabei sein, wenn sein Produkt entsteht - im Bild: Druck der individuellen Designs auf Transferpapier © Munich Fabric Start

 

Das Besondere am Konzept Microfactory: alle Arbeitsschritte werden auf wenigen Quadratmetern realisiert, der Kunde kann also live dabei sein, wenn sein Produkt entsteht.

Die technischen Fortschritte im Druckbereich waren ein Ausgangspunkt für die Entstehung der Microfactory. Der Digitaldruck macht es möglich, schnell und kostengünstig bedruckte Bekleidung in geringen Stückzahlen herzustellen. Für den Druck in der Microfactory arbeiten mehrere Unternehmen Hand in Hand, deren jeweilige Expertise für ein optimales Druckergebnis ineinander greift.

Hand in Hand arbeiten

Für die farbverbindliche Aufbereitung der Design-Daten sorgt die RIP-Software der der Firma ErgoSoft. „Gerade für die Produktion von Bekleidung ist es wichtig, dass die Transformation der Designfarben in den Ausgabefarbraum des Druckers gesichert ist – also dass ein Produkt auch so aus dem Drucker herauskommt, wie es sich der Designer und in unserem Fall der Kunde vorgestellt hat“, sagt Samuel Labhart von Ergosoft. Die Lösung ist die Schnittstelle zwischen der digitalen Vorbereitung und dem eigentlichen Druck des Kleidungsstücks – hier kann ein letzter Blick auf das entstehende Produkt geworfen werden und falls notwendig in die Produktion eingegriffen werden. Das ErgoSoft RIP bietet ein komplettes Colormanagement-System, eine integrierte Linearisierungs- und Profilierungslösung sowie spezifisch für den textilen Markt konzipierte Farboptimierungswerkzeuge. Die can:scan und can:view Systeme der Firma Caddon stellen in diesem Kontext zugleich die visuelle sowie die messtechnische Farbkontrolle an allen involvierten Standorten in Echtzeit sicher. Dabei bildet das can:scan System sowohl die farbverbindliche Digitalisierung auch von komplex gemusterten und strukturierten Mustern und Designs, als auch die effizienteste und schnellste Möglichkeit zur präzisen Profilierung eines farbverbindlichen Druckprozesses.

„Realise now“ - Muncih Fabric Start 2017

In der Microfactory, die unter dem Motto „Realise now“ für die Munich Fabric Start 2017 realisiert wurde, erfolgte der Druck der individuellen Designs auf Transferpapier der Firma Coldenhove mit einem Sublimationsdrucker von Mimaki. „Die Farbe wird auf den gewählten Stoff aufgebracht, direkt im Schnittlagenbild, beispielsweise eines Shirts oder eine Weste. Im nächsten Schritt wird kalandriert und die Farbe auf dem Material thermofixiert. Dann ist das Produkt bereit für den Zuschnitt“, erklärt Nathali Stumpf von Mimaki. Der Thermotransfer auf Kalandern der Marke Heatjet sorgt für ein brillantes Druckbild.

Als Systempartner unterstützt die Firma Multi-Plot die gesamte Prozessstufe.