18.02.26 – FITA, ABIT, EURATEX zum EU-Mercosur — read English version
Der Textilsektor unterstützt das Abkommen
Die drei Organisationen heben die strategische Bedeutung des EU-Mercosur-Partnerschaftsabkommens hervor und verweisen auf verlässliche Regeln, Integration und stärkere Umweltstandards als zentrale Vorteile.
Eine abgestimmte Haltung zwischen zwei Regionen
FITA, ABIT und EURATEX vertreten eine gemeinsame Position zum EU-Mercosur-Partnerschaftsabkommen. Die Verbände aus Argentinien, Brasilien und Europa bezeichnen das Abkommen als wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Textil- und Bekleidungsindustrien. Sie sehen darin ein Signal für wirtschaftliche Integration und einen Rahmen, der in einem herausfordernden globalen Umfeld verlässlichere Bedingungen schafft. Ihre Unterstützung bleibt bestehen, obwohl das Abkommen derzeit vom Gerichtshof der Europäischen Union geprüft wird.
Branchen mit wirtschaftlichem Gewicht
Die Erklärung erläutert die Größenordnung der beteiligten Textil- und Bekleidungssektoren. In der Europäischen Union umfasst die Industrie rund 200000 Unternehmen und 1,2 Millionen Beschäftigte, die nahezu 170 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Die Mercosur-Region weist eine ähnlich breite Struktur auf. In Brasilien zählt die Branche 25700 Unternehmen mit 1,3 Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von 40,9 Milliarden US-Dollar. In Argentinien umfasst der Textil- und Bekleidungssektor 4000 Unternehmen und beschäftigt 540000 Menschen entlang der Wertschöpfungskette.
Chancen, die das Abkommen hervorhebt
Den Organisationen zufolge schafft das Partnerschaftsabkommen Chancen in mehreren Bereichen: Marktzugang, technologische Zusammenarbeit, Investitionen und die Stärkung von Umweltstandards in beiden Wirtschaftsblöcken. Für Entscheidungsträger in der globalen Textillieferkette bieten diese Elemente Orientierung zu langfristigen Handelsbedingungen und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen den Regionen.
Engagement für den Umsetzungsprozess
FITA, ABIT und EURATEX bekräftigen ihre Absicht, den Implementierungsprozess des Abkommens zu unterstützen. Sie planen zudem weitere Maßnahmen, die die internationale Sichtbarkeit und Positionierung beider Regionen stärken sollen. Für Unternehmen, die im Bereich Beschaffung, Produktion oder Handel zwischen Europa und Mercosur tätig sind, signalisiert dieses anhaltende Engagement der Industrieverbände eine stabile Unterstützung für ein Abkommen, das sie als strategisch wichtig für den Textil- und Bekleidungssektor beschreiben.



