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11.09.18 – Autefa Solutions — read English version

Forschungsvorhaben „CaRMA“

Bayerische Forschungsstiftung fördert Entwicklung von innovativen Vlieswerkstoffen im Multi-Material-Ansatz

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Projektstart: Von links MdL Peter Tomaschko, Christian Egger (AUTEFA Solutions Germany GmbH), Finanz- und Heimatstaatssekretär Dr. Hans Reichhart, Prof. Dr. Dr. h.c. (NAS RA) Arndt Bode (Bayerische Forschungsstiftung) © Bayerische Forschungsstiftung

 

Mit 492.700 Euro unterstützt die Bayerische Forschungsstiftung die Entwicklung von innovativen Vlieswerkstoffen im Multi-Material-Ansatz. In dem Projekt arbeiten die Firmen Autefa Solutions, GMA-Werkstoffprüfung und Kalex Engineering mit der Fraunhofer IGCV zusammen.

Ziel des Vorhabens mit der Kurzbezeichnung „CaRMA“ ist die Entwicklung von innovativen Vlieswerkstoffen im Multi-Material-Ansatz, die die kostengünstige Produktion von Faserverbundbauteilen im leistungsfähigen Leichtbau-Design ermöglichen.

Christian Egger, CEO Autefa Solutions

„Der Einsatz von Multi-Material-Vlieswerkstoffen aus Carbon ist zukunftsweisend. Carbon erreicht höchste Stabilität und Zugfestigkeit, ist extrem leicht und auch auf kleinster Fläche stabil. Wir verbinden diese Carbon-Eigenschaften mit den typischen Vorteilen von Vliesstoffen. Zusammen mit unseren Konsortialpartnern bringen wir Erfahrung und Kompetenz in das CaRMA-Projekt und entwickeln Faserverbundbauteile für ein industriell nutzbares Leichtbau-Design.“

Zusätzlich zu recycelten Kohlenstofffasern sollen dabei z. B. Naturfasern, Glasfasern oder Aramidfasern als zweite Faserkomponente in einen Vlieswerkstoff integriert werden. Dadurch werden innovative Verbundstrukturen ermöglicht, die in ihren mechanischen, thermischen und elektrischen Eigenschaften an die jeweilige Anwendung angepasst werden können.

Bayerische Forschungsstiftung

Jährlich liegen der Bayerischen Forschungsstiftung Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen Euro zur Beratung vor. Die Forschungsstiftung hat seit ihrer Gründung im Jahr 1990 für 864 Projekte rund 562 Millionen Euro bewilligt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurde damit ein Gesamtprojektvolumen von rund 1,247 Milliarden Euro angestoßen. Zusätzlich vergibt die Forschungsstiftung Stipendien für die internationale Zusammenarbeit von Forschern sowie für (Post-)Doktoranden.