Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

04.12.18 – Lindauer Dornier — read English version

Fortschrittlichste Webtechnik für China

Klasse statt Masse: China setzt zur Herstellung technischer Gewebe zunehmend auf Webmaschinen mit Qualitätsplus von Dornier.

Webmaschine-Dornier-.jpg

Die neue Greiferwebmaschinen-Generation P2 TGP: Um die hohen Qualitätsansprüche an technische Gewebe für Flugzeugteile, Filter, Auto- und Sicherheitstextilien zu erfüllen, setzen chinesische Textilunternehmen auf Webmaschinen von Dornier © Dornier

 

Kühne Investitionsziele, steigende Löhne, enorme Mittel für Forschung und Entwicklung (im Jahr 2017 umgerechnet etwa 226 Milliarden Euro) und ein wachsendes Qualitätsbewusstsein: Chinas Wandlung von der verlängerten Werkbank des Westens zum Hightech-Industrieland setzt sich unvermindert fort.

Ein Trend, der auch die chinesische Textilindustrie kennzeichnet: „China war schon immer ein wichtiger Markt für uns, aber seit dort die Ansprüche an Textilien steigen, ist es unser größter Absatzmarkt“, sagt Wolfgang Schöffl, Leitung Sparte Webmaschinen bei Dornier.

 Auf Webmaschinen von Lido (Lindauer Dornier) entstehen in China aus Kaschmir und Seide feine Schals und elegante Damenoberbekleidung ebenso wie filigrane Flugzeugteile aus Carbonfasergewebe. Letztere entfallen auf den weltweit wachsenden Markt der technischen Textilien, für den im Reich der Mitte unter anderem Beschichtungs-, Airbag-, Reifencord- und Filtergewebe auf Webmaschinen von Dornier produziert werden. Und der Bedarf an solchen Hochleistungsgeweben allein für den chinesischen Eigenbedarf ist gewaltig.

Fehlerfreie Verarbeitung von Hochleistungsfasern

 Die Reinhaltung von Luft und Wasser ist in China ein Riesenthema. Etwa in der chinesischen Stadt Xi‘an, hier steht der mit 100 Metern höchste Anti-Smog-Turm der Welt, um die Luft zu reinigen. Dornier bietet hierfür die neue Greiferwebmaschine P2 in ihrer stärksten Ausführung (Typ: TGP). Auf ihr lassen sich mit einer Blattanschlagskraft von bis zu fünf Tonnen auch breite, nahtlose Luft- und Wasserfiltergewebe mit hoher Dichte fertigen. „Speziell bei der Nassfiltration wirken extreme Kräfte auf das Textil; Nähte bilden Schwachstellen, die man gerne vermeidet“, sagt Schöffl und weiter: „Je mehr hochwertige Gewebe in China gefertigt werden, desto mehr Webmaschinen können wir dorthin liefern“. Dabei, so der Spartenleiter weiter, schätzen die chinesischen Kunden neben der Technikqualität auch die Aftersales- und Trainings-Dienstleistungen sowie die gute Erreichbarkeit und schnellen Reaktionszeiten des Webmaschinenherstellers vom Bodensee.