05.07.21 – Sicherheitsbekleidung

Rofa: Komplette Produktion in-house

Die Anforderungen an moderne Schutzkleidung, wie Sicherheit, Tragekomfort und Design, sind vielfältig. Das Rofa Bekleidungswerk achtet dabei auf höchste Qualitätsstandards.

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Um viele Schutzeigenschaften miteinander kombinieren zu können, legt Rofa sehr viel Wert auf umfassende Forschungsarbeit und Materialtests, sodass sehr genau abgestimmte Gewebemischungen und Verarbeitungen den verschiedenen Normen genügen und die Menschen optimal schützen. © Rofa

 
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Die Vis-Line I deckt die Warnschutzklasse 1, die Vis-Line II die Warnschutzklasse 2 ab. Ist Warnschutzklasse 3 notwendig, kann eine Kombination aus Vis-Line I und II diese Normansprüche erfüllen. © Rofa

 
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Um alle Ansprüche an Sicherheitsbekleidung zu erfüllen, setzt die Rofa Bekleidungswerk GmbH & Co. KG bei ihren Kollektionen auf sorgfältige Materialauswahl, selbsthergestellte Gewebe sowie innovatives Bekleidungsdesign.

  • Seit über 60 Jahren kontrolliert der Bekleidungshersteller nahezu die gesamte Wertschöpfungskette selbst – vom Garn bis zur finalen Zulassung, einschließlich aller Entwicklungsschritte. Zudem sichern inhouse material- und normentsprechende Belastungstests eine beständige Qualität.

Neue Kollektion besonders strapazierfähig

In der diesjährig gestarteten Produktlinie Vis-Line I und II wird das neue reißfeste Satin-Proban-Gewebe verarbeitet und ist erstmals in leuchtgelb mit unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich. Die neue Kollektion verbindet Warnschutz mit umfangreichem Multinormschutz, wobei die Kleidung Strapazierfähigkeit und optimalen Tragekomfort vereint.

„Für die Vis-Line haben wir eine Gewebekonstruktion gewählt, die in Verbindung mit bestimmten Materialien einerseits flammhemmend ist und andererseits die Färbung für den Warnschutz in Leuchtgelb zulässt“, erklärt Cornelia Jäger, Produkt Management Textil „Das neue Gewebe ist strapazierfähiger als unsere bisherigen Baumwoll-Polyester-Mischungen und die Farbe hält den Waschprozessen besser stand.“

Hauseigene Gewebeproduktion sichert hohe Qualität

Bis heute verfügt Rofa über eine fast vertikale Produktionsstruktur – vom Faden bis zum fertigen Produkt –, was die volle Kontrolle der einzelnen Produktionsschritte erlaubt. Um dabei die hohe Qualität sicherzustellen, besitzt der PSA-Hersteller ein hauseigenes Labor etwa zur Prüfung der Reißfestigkeit, der Scheuerbeständigkeit oder Prüfgeräte zur Beflammung. Zudem werden alle neuen Kleidungskomponenten unter anderem auf Eignung für industrielle Wasch- und Trocknungsverfahren in eigenen Industriewaschmaschinen inklusive Tumbler und Finisher getestet.

Darüber hinaus sind Mitarbeiter des Unternehmens in verschiedenen Forschungs- und Normengremien aktiv. Das dort eingebrachte Know-how findet man in verschiedenen Normen wieder. Auch können durch die Gremienarbeit neueste Erkenntnisse schneller umgesetzt und dem Markt bereitgestellt werden.

Design und Funktionalität

Für den nötigen Tragekomfort der Vis-Line sorgt die gute Passform aller Produkte. Die Bewegungsfreiheit der Jacke wird dabei unterstützt durch die ergonomisch geformten Ärmel mit optimierter Hebellänge, sodass bei Arbeiten über Kopf das Spannungsgefühl im Schulterbereich reduziert wird. Die Hosen verfügen über eine Erhöhung des Bundes im Rückenbereich, der ein Freiliegen der unteren Rückenpartie in gebeugter Haltung verhindert. Reflexstreifen sind im Dachziegelprinzip aufgebracht, was ein leichtes Austauschen im Reparaturfall ermöglicht. Zudem passt sich die Vis-Line Kollektion mit dem markanten Dreieck im vorderen Jackenbereich der Designsprache der bestehenden Kollektionen an.

  • Die Rofa Bekleidungswerk GmbH & Co. KG stellt seit über 60 Jahren Arbeits- und Schutzkleidung aus eigens entwickelten Geweben her. Im modernen Maschinenpark mit umweltschonenden Färbe- und Ausrüstungsverfahren werden hochwertige Gewebekonstruktionen erzeugt. In der Rofa Design- Abteilung entstehen daraus die innovativen und marktgerechten Produktlinien. Die Produkte sind den PSA-Kategorien I, II und III gemäß der europäischen PSA-Verordnung 2016/425 zugeordnet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der PSA-Kategorie III, die die höchsten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen stellt.