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21.08.18 – Afrika: Uganda

Bauern investieren in ihre Zukunft

Sauberes Wasser dank Fairtrade: Mit einem Teil der Fairtrade-Prämien werden in Uganda saubere Trinkwasserquellen erschlossen.

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Allen Widrigkeiten zum Trotz: Die Menschen in Uganda denken positiv. Frauen der Village Savings and Loan Association (VSLA) © Cotonea

 
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Mit einem Teil der Fairtrade-Prämien werden - wie in der Region Alero - saubere Trinkwasserquellen erschlossen © Cotonea

 

Verunreinigtes Wasser macht krank und führt häufig zum Tod. In manchen Regionen Ugandas sind Keime im Wasser sogar eine der häufigsten Todesursachen. Es gibt weder eine kommunale Wasserversorgung noch eine Kanalisation oder Klärwerke.

Es tut sich was!

 Das Land am Äquator ist sehr fruchtbar, aber dennoch sind die Menschen hier arm. Die Bevölkerung wächst rasant und verdoppelt sich in etwa alle 20 Jahre. Im Norden Ugandas, dort wo 2016 mehr als eine Million Flüchtlinge aus dem Südsudan gekommen sind, liegt ein Bio-Baumwollprojekt. „Die Dynamik und Eigeninitiative, die „unsere“ Bauern – und vor allem die Bäuerinnen! – in allen vier besuchten Kooperativen an den Tag legen, haben mich sehr positiv überrascht“, freut sich Cotonea-Geschäftsführer Roland Stelzer nach seinem letzten Aufenthalt in Uganda. Überall werden mithilfe von Fairtrade-Prämien Schulgebäude, Entbindungsstationen und Brunnen gebaut. So investieren die Menschen in eine bessere Zukunft.

 Brunnenbau geht voran

 Mit einem Teil der Fairtrade-Prämien werden - wie in der Region Alero - saubere Trinkwasserquellen erschlossen. So entstanden bereits zahlreiche Brunnen in der Nähe der Dörfer, so dass Frauen und Kinder keine langen Wege mehr zurücklegen müssen, um Wasser zu holen. „Diese Initiative wollen wir unterstützen und haben die Finanzierung von drei weiteren Brunnen zugesichert“, sagt Roland Stelzer. Allerdings weiß momentan niemand, wann es losgehen kann, denn die Mühlen in Afrika mahlen langsam.

 Village Savings and Loan Association (VSLA)

 Seit der Gründung der genossenschaftlich organisierten VSLA-Kooperative (Village Savings and Loan Association) sind diese Frauen ihren Männern auch nach außen gleichgestellt. Mit Mikrokrediten kaufen sie Kühe oder Hühner, können Milch, Eier und irgendwann auch Fleisch verkaufen und ihre großen Familien ausgewogen ernähren. Ganz nebenbei entsteht ein wichtiger Kreislauf, denn der Bio-Landbau braucht zwingend den Dung von Tieren.

  „Die Stärkung dieser Kooperativen ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Sie werden dazu beitragen, die Zukunft der gesamten Region zu stabilisieren“, ist sich Roland Stelzer sicher – und wünscht sich gleichzeitig, dass eine solche Bewegung ganz Afrika erfasst. „Damit ließen sich nicht nur Flucht und Migration vermeiden, sondern auch die Abhängigkeit von großen internationalen Konzernen oder fremden Regierungen“, ist sich Roland Stelzer sicher.

 Cotonea-Projekte

 Hochwertige Bio-Bettwäsche, Bio-Frottierwaren und Bio-Bekleidung aus den Cotonea-Projekten sind schön, gesund, ökologisch und fair! Das Unternehmen Cotonea/ Elmer & Zweifel konzentriert sich seit 2003 auf biologisch-faire Baumwolle für die Produktion von Heim- sowie Haustextilien und Oberbekleidung. Unter der Marke Cotonea werden Bett- und Badwäsche, Bettwaren und Babywäsche sowie Bekleidung aus eigenen Bio-Baumwollprojekten hergestellt und vertrieben.

„Cotonea inside“ steht für die Verarbeitung ökologisch-fairer Cotonea-Stoffe durch namhafte Markenhersteller.

Die gesamte Fertigung findet – teilweise in eigenen Betrieben – nach IVN BEST Standards ausschließlich in Europa und der Türkei statt.