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16.11.17 – Domotex 2018

Kreative Bodenprojekte

Auf der Domotex 2018 (12. bis 15. Januar) werden Studierende und Künstler das Leitthema "Unique Youniverse" sinnlich erfahrbar machen.

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Studierende und Künstler präsentieren ihre Ideen für das Projekt "Unique Youniverse" der kommenden Domotex. © Deutsche Messe AG Hannover

 

Seit einiger Zeit wird in den Hochschulen Hannover, Mainz und der Hochschule der Bildenden Künste Saar für die Domotex geforscht, experimentiert und gearbeitet, um Trends für die Individualisierung von Böden aufzuspüren und der Branche neue Impulse zu verleihen (wir berichteten.) Darüber hinaus präsentieren Künstler in dem Format "Art & Interaction" ihre kreativen Inszenierungen.

Die teilnehmenden Künstler erläutern dazu ihre Ansätze so:

"Bauhaus" von Thomas J. Biswanger, Creative Director und Hansjörg Schneider, Künstler

"Bauhaus revisited! In unserer Ausstellung deuten wir das Bild der Dessauer Meisterhäuser in einem Kiefernhain nur an. Die ausgeschnittenen Fensteröffnungen durchbrechen die Zeichnung,m legen die dahinterliegende Wand frei. Aus dem Außenraum wird ein Innenraum. Das ist kein Akt der Domestizierung. Das Material bewahrt seinen Widerstand. Der Raum fließt ungehindert ... Jede Idee sucht nach einem passenden Material. Das ist kein einfacher Prozess. Ein Material ist mehr als die Summe seiner Eigenschaften, es kann überraschend Gegensätze zusammenbringen. Hier treffen sich die Härte einer Wand, die Flexibilität von Papier und die Weichheit von Textilien."

"Meanwhile in the Universe" von Michael Acapulco, bildender Künstler

"Ich präsentiere eine Raum gebende Installation mit dem Namen "Meanwhile in the Universe". Im Mittelpunkt steht ein altes Fenster mit Fensterläden, das den Rahmen für ein Videoscreening bildet. Darin wird ein Live-Mitschnitt aus dem Universum gezeigt. Die Raum-Installation vermittelt den Eindruck, als würde man sich in einer Szenerie vor einem Haus befinden. Der Besucher erfährt einen Ort des Perspektivwechsels: zum Entfliehen oder um Haltung einzunehmen."

"flugs" von Jette Hampe, Künstlerin

"Im Raum hängt ein der Decke befestigtes Objekt. Die Unterseite des hängenden Gewebes besteht aus einen Seidenstoff. Die Oberseite zeigt unzählige, geschnittene und wieder zusammengenähte Schwarz-Weiß-Fotos. Darauf Ansichten von Waldlichtungen, Schatten von Bäumen im Abendlicht und dazwischen Gesichter von Menschen verschiedener Nationalitäten. Das Material wirkt exotisch. Die Rauminstallation evoziert etwas Märchenhaftes, selbstbestimmtes, ungestörtes Glück."

"Raumskizzen" von Florian Lechner, Bildhauer

"In der Ausstelloung eröffnet sich dem Messeb esucher eine dreidimensionale begehbare Zeichnung: Grafische Elemente mit Hell-Dunkel-Verläufen schaffen einen analogen und zugleich virtuellen Raum. Volumina aus Licht und abstrakten Schatten überlagern digitale Renderings, brechen an Raumkanten, reißen ins Dunkel ab und verdichten sich zu einem gleichsam barocken wie minimalistischen Zustand. Den Besucher erwartet eine Installation, in der sich die Grenzen zwischen realem und fiktivem Raum vermischen."