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19.12.17 – Spezial Fasern und Garne: 65 Jahre DWI — read English version

Forschungsinstitut im Wandel der Zeit

Beim ehemaligen Deutschen Wollforschungsinstitut stehen heute innovative Materialforschung und ein interdisziplinärer Forschungsansatz im Mittelpunkt.

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Im Rahmen mehrerer Projekte entwickeln Wissenschaftler des DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien neue Möglichkeiten der Veredlung und Funktionalisierung von Oberflächen © Philipp Scheffler, DWI

 
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Mit Nanofasern ist das textile Trägermaterial des Filters versehen. In dieser Kombination erzielen die Wissenschaftler besonders gute Filtrationsleistungen © Dr. Helga Thomas, DWI

 

Wer in der Maschinenbau-Hochburg Aachen an Materialien denkt, dem fallen vermutlich zunächst Metall und Keramik ein. Kunststoffe und natürliche Materialien wie Leder, Holz, Papier oder gar Horn und Wolle sind so selbstverständlich und auch so sehr in unserem täglichen Leben verankert, dass wir sie kaum mit dem Begriff Hightech verbinden. Dabei bahnt sich gerade hier eine nächste Revolution an:

Die aktuelle Materialforschung versucht, neue Werkstoffe zu entwickeln, die mit der Qualität natürlicher Materialien mithalten können und die sich in die natürlichen Kreisläufe integrieren lassen. Der Natur gelingt es, komplexe, hochbelastbare Materialien aus molekularen Bausteinen herzustellen, die – jeder für sich genommen – oft keine besonders herausragenden Eigenschaften haben. Knochen, Spinnenseide und Wollfasern sind nur drei von unendlich vielen Beispielen hierfür. Nach dem Vorbild der Natur forschen Wissenschaftler heute also an selbst-heilenden, selbst-aggregierenden, selbst-reinigenden oder auch selbst-bewegenden Materialien und Materialkomponenten. Auch das DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in Aachen lässt sich auf diese Weise von der Natur inspirieren.

In unserer Print-Ausgabe textile network 11/12 2017 lesen Sie in dem Beitrag von Dr. Janine Hillmer, DWI, mehr über die interessante Historie des DWI sowie über aktuelle hoch innovative interdisziplinäre Forschungsergebnisse.

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